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Die
Schultern kneten
Im Stehen oder im Sitzen greifen Sie mit der
linken Hand auf die rechte Schulter, und zwar in den Bereich zwischen
Schulterblatt und Wirbelsäule. Kneten Sie die Muskeln dort
kräftig durch. Verringern Sie den Druck, wenn Schmerzen auftreten
sollten. Umkreisen Sie verhärtete Punkte vorsichtig und drücken
Sie zum Schluss auf die betreffende Stelle. Verfahren Sie genauso
mit der rechten Hand auf der linken Schulter. Kneten Sie beide Schultermuskeln
so lange, bis Sie sich entspannter und lockerer fühlen.
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Lasten abstreifen
Streichen Sie mit der linken Hand mehrmals schnell
und leicht vom Nacken über die rechte Schulter. Wiederholen
Sie die Streichungen auf der linken Schulter. Ein Massagehandschuh
kann die Wirkung unterstützen.
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Von
den Schulterblättern nach unten ziehen
Stehen Sie bequem und ballen Sie Ihre Hände
zu lockeren Fäusten. Beugen Sie beide Arme an und bringen Sie
sie hinter den Rücken (gleichseitig, nicht über Kreuz).
Setzen Sie die Daumenballen unter den Schulterblättern auf
den Rükken auf – den rechten Daumenballen auf der rechten
Körperseite, den linken auf der linken. Streichen Sie mit beiden
Händen nach unten bis zum Gesäß. Wiederholen Sie
das Streichen mehrmals.
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Waagrecht kreisen
und streichen nach innen In derselben Handstellung
wie bei der vorigen Übung kreisen Sie mit den Daumenballen
von den Außenseiten des Rückens nach innen zur Wirbelsäule
hin. Diese sollten Sie dabei jedoch nicht berühren. Beginnen
Sie oben und enden
Sie am Gesäß. Danach wiederholen Sie einen Durchgang
von oben nach unten, aber diesmal mit Streichungen von außen
nach innen. Tipp: Diese Übung können Sie auch mit
gekreuzten Armen auf dem Rücken durchführen: Die rechte
Hand kreist oder streicht die linke Rückenseite und die linke
Hand die rechte Seite.
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Beidhändiges
Kneten der Seiten
Greifen Sie mit beiden Händen auf eine Körperseite,
die Daumen auf der Vorderseite, die anderen Finger auf dem Rücken.
Kneten Sie mit beiden Händen das Gewebe durch, von oben nach
unten. Massieren Sie so auch die zweite Körperseite.
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Rücken ausklopfen
Setzen Sie sich, halten Sie den Rücken gerade,
aber entspannt. Klopfen Sie mit beiden Händen locker auf den
Rücken, beidseitig neben der Wirbelsäule, von oben nach
unten. |
Füße
Unsere Füße sind häufig die Stiefkinder unseres
Körpers. Viele Frauen zwängen sie in spitze, enge, hochhackige
Schuhe und vernachlässigen sie oft sträflich. Irgendwann
rächen sich die Füße dann mit Hammerzehen, Hornhaut,
Hühneraugen und anderen unangenehmen Erscheinungen. Abhilfe
schaffen hier auf Dauer nur bequeme, vorne breite Schuhe mit flachem
Absatz, regelmäßige Massagen und Bewegungsübungen.
Bevor Sie mit der Fußmassage beginnen, sollten Sie sich ein
heißes Fußbad gönnen und Hornhaut mit einem Bimsstein
entfernen. Nachdem die Füße gepflegt und von überschüssiger
Hornhaut befreit wurden, sind sie optimal für eine Massage
vorbereitet. Nur dann kann eine Fußmassage auch ihre Wirkung
entfalten. Die hier beschriebenen Übungen können abwechselnd
miteinander kombiniert werden – probieren Sie aus, welche
Abfolge, Kombination und Druckstärke Ihnen am besten hilft.
Das Eincremen der Füße kann die Massage erleichtern.
Am besten führen Sie die Fußmassage im Sitzen aus und
lehnen den Rücken an. Achten Sie darauf, dass Sie den Rücken
aufrecht halten und atmen Sie bewusst. Stellen Sie sich einen niedrigen
Stuhl oder einen Schemel bereit, auf dem Sie ein Handtuch ausgebreitet
haben. Er dient dazu, die Füße darauf abzustellen.
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Fußsohlen
ausstreichen
Beugen Sie im Sitzen ein Knie nach außen und legen Sie den
Fuß auf das andere Knie oder auf einen zweiten Stuhl vor Ihnen.
Umfassen Sie den Fuß mit beiden Händen, die Daumen an
der Fußsohle. Streichen Sie mehrmals mit festem Druck der
Daumen von der Ferse in Richtung Zehen. Wiederholen Sie das mit
dem anderen Fuß. Tipp: Sie können die Streichung auch
mit einer Handinnenfläche, mit der lockeren Faust oder einem
Massagehandschuh ausführen. Außerdem kann die Übung
mit kreisenden Bewegungen
wiederholt werden. Auf beide Arten werden auch die Fußreflexzonen
beeinflusst. |
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Zehen
langziehen
Stellen Sie einen Fuß auf einen Schemel und ergreifen Sie
ihn mit beiden Händen – diesmal mit den Daumen auf dem
Fußrücken. Beginnend bei der kleinen Zehe ziehen Sie
nacheinander alle Zehen lang, und zwischendurch massieren Sie immer
wieder mit beiden Händen das so genannte Quergewölbe des
Fußes (der mittlere Fußbereich zwischen Ferse und Zehen).
Behandeln Sie den zweiten Fuß ebenso.
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Fußrücken
ausstreichen
Umfassen Sie wie in der vorigen Übung einen Fuß mit beiden
Händen und ziehen Sie ihn hoch, so dass nur die Ferse aufliegt.
Streichen Sie mehrmals mit den Daumen auf dem Fußrücken
vom Zehenansatz bis zu den Fußknöcheln. Sie können
die Bewegung auch auf dem Schienbein noch weiter nach oben ausführen.
Verfahren Sie genauso mit dem
anderen Fuß. Tipp: Das Ausstreichen ist auch mit einem Massagehandschuh
möglich.
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Füße kneten
Umfassen Sie einen Fuß wie gehabt und kneten Sie ihn mit festem
Druck zwischen
Daumen und anderen Fingern durch: von innen nach außen sowie
von außen nach innen, am inneren Fußrand von der großen
Zehe bis zur Ferse, am äußeren Fußrand von der
kleinen Zehe zur Ferse. Schmerzpunkte etwas länger bearbeiten
und sanft darauf kreisen
oder drücken.
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Achillessehnen
kneten
Umfassen Sie mit der linken Hand den rechten Fuß von hinten
im Bereich des Fußknöchels (dort befindet sich die Achillessehne)
und mit der rechten Hand entsprechend den linken Fuß. Kneten
Sie kräftig die Achillessehnen und wandern Sie dabei mit Ihren
Händen bis zur Wadenmitte hinauf. Hierbei können Schmerzen
auftreten, die der Massagewirkung jedoch keinen Abbruch tun. Tipp:
Massieren Sie hierbei einen beruhigenden Balsam ein, zum Beispiel
das Sport- und Massageöl von LECO. |
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